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KITA-Projekt Lummerland "KH-INFO 02/14"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20 Jahre UFH Osnabrück  "Norddeutsches Handwerk" Mai 2014



Weiters zum 20. Jubiläum...

 

 

 

  

 
Artikelinhalt NOZ 24.07.2013

Nach fünf Jahren unter dem Vorsitz von Margret Schnitker wechselte jetzt Heike Brinkmann an die Spitze der „Unternehmerfrauen im Handwerk", Arbeitskreis Osnabrück, kurz UFH.                        

 

Die 49-Jährige kennt sich aus. Zum einen als langjährige 2. Vorsitzende, aber auch als ehemalige Tiefbau-Technikerin: „Ich weiß, wie es im Betrieb und auf dem Bau läuft“, erklärt die begeisterte Seglerin, die sich mittlerweile im EDV-Bildungsbereich selbstständig gemacht hat. Unter anderem ist sie auch Dozentin bei der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland. Gemeinsam mit ihren fünf Vorstandskolleginnen organisiert Brinkmann laut Mitteilung der Handwerkskammer ein jährliches Veranstaltungsprogramm: „Durch unsere gezielten Schulungen und betriebsspezifischen Veranstaltungen erlangen unsere Unternehmerfrauen einen hohen Nutzwert gerade bezüglich der Rolle als Frau im Betrieb“, erklärt Brinkmann, die explizit betont: „Wir sind kein Kaffeekränzchen!“

Rund 30 Unternehmerfrauen aus der Region Osnabrück treffen sich demnach monatlich zu bestimmten Themen oder Veranstaltungen. Die neue Vorsitzende thematisiert in ihrer neuen Verantwortung auch aufgrund ihrer langjährigen UFH-Erfahrung den Generationen-Konflikt unter Frauen. „Gerade für Töchter und Schwiegertöchter ist die Akzeptanz bei den Müttern und Schwiegermüttern für moderne betriebliche Überlegungen oftmals wenig ausgeprägt“, stellt Brinkmann fest. Daraus resultierten manchmal auch familiäre Konflikte, die eine enorme Belastung gerade für die jüngeren Frauen darstellten. Die moderne Rolle der Frau im Betrieb habe sich in den letzten 20 Jahren grundsätzlich gewandelt.

Die neue UFH-Vorsitzende will Akzente setzen. „Hier ist der Austausch für beide Generationen auf den UFH-Veranstaltungen ungemein wichtig, denn es gibt Vieles, was gerade im Kleinen eine große Rolle spielt und von dem eigentlich nur Unternehmerfrauen ein Lied singen können“.

Dabei sieht sie im betrieblichen Alltag besonders im Hinblick auf Bürokratieabbau ein weiteres Themenfeld. „Gerade wir Unternehmerfrauen sind oftmals die Experten am Schreibtisch und ärgern uns maßlos über den riesigen Behördenwust“, kritisiert die UFH-Chefin. Es seien genügend Themen vorhanden, für die sie neue Mitstreiterinnen werben möchte.